Zwei Schwerverletzte bei Vorfall Anfang JuliFahrzeug und Waffe sichergestellt

Pilar de la Horadada, 23. Juli 2025 — Die Guardia Civil hat im Rahmen der „Operation Parrocha“ drei Personen festgenommen, die mutmaßlich für eine Schießerei verantwortlich sind, die sich in den frühen Morgenstunden des 2. Juli auf einer öffentlichen Straße in der Urbanisation Torre de la Horadada in Pilar de la Horadada (Alicante) ereignete.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Ausgehviertels in Strandnähe. Beteiligt waren fünf junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Zwei von ihnen erlitten schwere Schussverletzungen.

Die Behörden führten drei Durchsuchungen in verschiedenen Wohnhäusern innerhalb der Gemeinde durch. In einem der Häuser fanden sie eine halbautomatische Pistole, Munition verschiedener Kaliber und mehrere Stichwaffen.

Unmittelbar nach der Schießerei untersuchten Beamte der Guardia Civil den Tatort und stellten sechs Patronenhülsen und ein Projektil sicher. Dank ihrer raschen Ermittlungen konnten die Hauptverdächtigen und das bei der Schießerei verwendete Fahrzeug – ein Mietwagen – innerhalb von weniger als 24 Stunden identifiziert werden. Die Beamten bestätigten die Beteiligung dieser Personen und stellten die Schusswaffe sicher.

Im Zuge des Einsatzes konnten fünf Anklagepunkte des versuchten Totschlags mit schwersten Verletzungen sowie der Vorwurf des illegalen Waffenbesitzes aufgeklärt werden.

Die Guardia Civil hat ihren Dank für die wichtige Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit zum Ausdruck gebracht, die für den Fortgang der Ermittlungen von grundlegender Bedeutung war.

Die Operation wurde vom Kriminalpolizeiteam Pilar de la Horadada durchgeführt, mit Unterstützung des Hauptermittlungsbereichs der Guardia Civil, der örtlichen Stadtpolizei, der Reserve- und Sicherheitsgruppe Valencia (GRS) und der Bürgersicherheitseinheit des Kommandos Alicante (USECIC). Die Ermittlungen wurden vom Ermittlungsgericht Nr. 2 von Orihuela überwacht.