Kältemaschinen und Wärmepumpen von YORK und Sabroe tragen zur Senkung des Energieverbrauchs bei, optimieren die Leistung und unterstützen die Dekarbonisierung und Kosteneinsparungen
Madrid, 24. Juli 2025 – Die spanische Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die rund 20 % der Industrieproduktion des Landes ausmacht und einen Jahresumsatz von fast 180 Milliarden Euro erwirtschaftet, befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel.
Angetrieben durch neue regulatorische Anforderungen – wie etwa die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) –, die schwankenden Preise für fossile Brennstoffe und die Notwendigkeit, hohe Standards bei Lebensmittelqualität und -sicherheit einzuhalten, setzen Unternehmen zunehmend auf Technologien, die ihre Effizienz, Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit steigern.
Da mehr als 50 % des Stromverbrauchs der Branche auf thermische Prozesse entfallen – und bis zu 15 % der Betriebskosten auf Energie entfallen –, ist die Verbesserung der Energieeffizienz für die Rentabilität von entscheidender Bedeutung. Johnson Controls bietet eine Reihe von Lösungen an, darunter Kältemaschinen und Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln (wie Ammoniak, CO₂ und Kohlenwasserstoffen). Diese tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken, die Effizienz zu verbessern und gleichzeitig die Dekarbonisierungsbemühungen zu unterstützen, ohne die Produktqualität zu beeinträchtigen.
„Wir bei Johnson Controls verstehen die besonderen Herausforderungen, vor denen die spanische Lebensmittelindustrie steht. Unsere Mission ist es, Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltigere und effizientere Betriebsabläufe zu unterstützen, indem wir Spitzentechnologien anbieten, die Qualität, Sicherheit und Rentabilität verbessern“, sagt Álvaro Villaverde, Vertriebsleiter für Industriekälte und Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik bei Johnson Controls Iberia.
Pasteurisierung: Ein kritischer Prozess
Im Getränkesektor sind Kühlkettenmanagement und Schnellkühltechnologien unerlässlich, um Geschmack und Frische zu bewahren. Zubereitete und verarbeitete Lebensmittel hingegen benötigen integrierte Heiz- und Kühlsysteme über den gesamten Produktionszyklus hinweg – vom Kochen über die Lagerung bis hin zur Distribution.
Bei Milchprodukten wie Käse, Milch und Saft sind eine schnelle Abkühlung nach dem Melken und eine effiziente Pasteurisierung entscheidend für die Aufrechterhaltung der Produktqualität und -sicherheit.
„Die Pasteurisierung erfordert typischerweise Temperaturen über 110 °C und ist immer noch stark auf Gaskessel angewiesen, die ineffizient und umweltschädlich sind. Der Umstieg auf eine Wärmepumpe kann die Leistungszahl von eins auf vier erhöhen und so die Energiekosten deutlich senken“, fügt Villaverde hinzu.
Ein bemerkenswertes Beispiel ist das französische Molkereiunternehmen Laiterie Saint-PèreNachdem das Unternehmen 770,000 Liter Milch von regionalen Bauern abgeholt hatte, modernisierte es seine Heiz- und Kühlsysteme. Dazu kombinierte es eine Wärmepumpe mit einem Druckerhöhungskompressor und einem Ausgleichsbehälter von Johnson Controls und ersetzte damit einen herkömmlichen Heizkessel. Das Ergebnis: eine geschätzte Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 90 %.
Umfassende Lösungen
Johnson Controls bietet eine umfassende Palette an HVAC&R-Lösungen (Heizung, Lüftung, Klimaanlagen und Kühlung), die auf die speziellen Anforderungen des spanischen Lebensmittelsektors zugeschnitten sind – von Kühlsystemen für frisch gemolkene Milch bis hin zu Hochtemperatur-Wärmepumpen und intelligenten Steuerungen für komplexe Produktionslinien.
Eine der neuesten Innovationen ist der Sabroe HitemHP Hochtemperatur-Wärmepumpen mit hohem Wirkungsgrad, konzipiert für die industrielle Prozesswärme in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Diese vielseitige Lösung kann fossile Brennstoffkessel ersetzen, indem sie effizient Warmwasser bis zu 125 °C erzeugt und auch die indirekte Dampferzeugung ermöglicht.
„Innovation und Nachhaltigkeit liegen in der DNA von Johnson Controls. Mit unseren Lösungen unterstützen wir die Lebensmittel- und Getränkeindustrie dabei, strengste Vorschriften einzuhalten, die Umweltbelastung zu reduzieren und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten“, so Villaverde abschließend.












