Im Rahmen einer neuen Phase der Operation „Basseta“ wurden fünf Personen festgenommen. Die Operation untersucht den Mord an einem Mann, dessen Leiche im Dezember 2024 in einer ländlichen Gegend von Villajoyosa gefunden wurde. Mit diesen Festnahmen schließt sich der Kreis der Täter und Komplizen, die an der Planung, Durchführung und Vertuschung des Verbrechens beteiligt waren.
Unter den Festgenommenen befindet sich ein Ehepaar im Alter von 48 und 38 Jahren aus Villajoyosa, in dessen Haus vor dem Mord Berichten zufolge mehrere Treffen stattgefunden haben sollen. Den Ermittlungen zufolge übergab das Paar dem Schützen die Tatwaffe, einen Benzinkanister zur Beseitigung der Leiche und einen Teil der vereinbarten Bezahlung für die Tat.
Ebenfalls festgenommen wurde ein 44-jähriger Mann, der die für den Mord verwendete Waffe geliefert hatte. Zwei weitere Männer wurden festgenommen, weil sie dem Schützen nach dem Mord geholfen hatten, sich der Justiz zu entziehen, indem sie ihm halfen, die Waffe und andere Beweise zu verstecken.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mord vom mutmaßlichen Drahtzieher, einem ehemaligen Geschäftspartner des Opfers, als Reaktion auf einen finanziellen Streit zwischen ihnen in Auftrag gegeben wurde. Die vereinbarte Zahlung an den Auftragsmörder betrug 20,000 Euro, ein Teil davon wurde Tage vor dem Mord zusammen mit der Waffe in der Wohnung des Paares übergeben.
Nach dem Mord nahm der Schütze – der derzeit inhaftiert ist – Kontakt zu zwei Freunden im Alter von 31 und 26 Jahren auf, die ihm vermutlich dabei geholfen haben, die Waffe und andere belastende Gegenstände zu verstecken.
Bei Durchsuchungen stellte die Guardia Civil einen Benzinkanister sicher, der vermutlich dazu bestimmt war, das Fahrzeug und die Leiche des Opfers zu zerstören, sowie eine Schaufel und eine Hacke, mit denen die Waffe in einem Berggebiet nahe Penáguila vergraben worden war. Einige dieser Gegenstände wurden in den Häusern der Komplizen gefunden. Die Ermittler stellten außerdem 2,000 Euro von einem weiteren Freund des Schützen sicher, der nicht an dem Verbrechen beteiligt war.
Das Paar und der Mann, der die Waffe geliefert hatte, wurden ohne Kaution in Untersuchungshaft genommen, während die beiden Freunde, denen die Unterschlagung von Beweismitteln vorgeworfen wird, unter Vorsichtsmaßnahmen freigelassen wurden.
Mit diesen Festnahmen wurden nun insgesamt acht Personen im Zusammenhang mit der Operation „Basseta“ festgenommen. Die Ermittlungen, die von der Mordkommission der Kriminalpolizei in Alicante geleitet und vom Gericht Nr. 3 in Villajoyosa überwacht werden, sind noch nicht abgeschlossen, weitere Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen.












