Erste Phase umfasst Kulturzentrum und Karwochenmuseum
Das Zentrum für Museen, Musik und darstellende Künste (CAMME) in Pilar de la Horadada wird am Mittwoch, den 30. Juli, um 11:30 Uhr offiziell seine Türen öffnen. Laut Kulturstadtrat Darío Quesada sind diese neuen Kultureinrichtungen „in der gesamten Region beispiellos und beneidenswert“.
Das Eröffnungsdatum ist besonders symbolträchtig, da es den Jahrestag der Trennung Pilar de la Horadadas von Orihuela markiert. Am 30. Juli 1986 erlangte die Stadt offiziell ihre kommunale Unabhängigkeit – ein historischer Meilenstein, der nun durch die Einweihung eines ihrer ehrgeizigsten Kulturprojekte bestätigt wird.
Dieser erste Bauabschnitt des CAMME erstreckt sich über 5,992 Quadratmeter und befindet sich in der Cisne-Straße 29 im Viertel „Lo Alegre“. Er umfasst ein Kulturzentrum und das Karwochenmuseum mit jeweils rund 1,500 Quadratmetern Fläche. Das Kulturzentrum erstreckt sich über drei Etagen und eine Dachterrasse, während das Karwochenmuseum in einem einstöckigen Gebäude untergebracht ist.
Das Kulturzentrum verfügt über einen Studienraum, zwei integrierte Museen, eine Ausstellungshalle, eine Bibliothek mit über 50,000 Bänden und Schulungsräume. „Wir bieten Pilar de la Horadada kulturelle Einrichtungen, die die Identität und die Ambitionen der Stadt widerspiegeln“, so Quesada.
Das Projekt umfasst eine Gesamtinvestition von knapp 7.5 Millionen Euro – 1.5 Millionen Euro für das Karwochenmuseum und 6 Millionen Euro für das Kulturzentrum. Die Stadtverwaltung plant zudem die Erweiterung des CAMME durch den Bau eines Auditoriums auf dem angrenzenden, bereits bebaubaren Grundstück.












