Cristian Berná, einer der 17 von der Volkspartei (PP) ernannten politischen Berater in der Kommunalverwaltung von Orihuela, ist aus kommunalen Quellen aus „persönlichen Gründen“ von seinem Posten zurückgetreten.
Berná, der zuvor in den Jahren 2022 und 2023 als Vorsitzender des Festivalkomitees von La Murada fungierte, verdiente in seiner Funktion als Vertrauensperson ein Bruttojahresgehalt von 30,000 Euro.
Quellen vermuten jedoch, dass sein Rücktritt mit angeblichen Unregelmäßigkeiten bei bestimmten Rechnungen zusammenhängen könnte. Es gibt Behauptungen, er habe möglicherweise die Unterschrift des derzeitigen Schatzmeisters des Festivalvereins La Murada gefälscht, der zugleich ein von Vox angeheuerter Vertrauensmann ist.
Obwohl noch keine formellen Vorwürfe erhoben wurden, prüft der Rat derzeit die Rechnungen und hat von zwei beteiligten Verbänden eine Bestätigung angefordert. Die Überprüfungsfrist läuft noch, und die Beamten betonen, dass die Rechnungen erst nach Abschluss dieses Prozesses als betrügerisch eingestuft werden können.
Sollten sich Unregelmäßigkeiten bestätigen, erlässt der Fachstab der Stadt entsprechende Verwaltungsbescheide.
Die Koalitionsregierung von Orihuela beschäftigt derzeit 23 politische Berater: 17 für die PP und sechs für Vox.
Gemäß einer lokalen Vereinbarung aus dem Jahr 2019 unter der PP-Ciudadanos-Koalition darf Orihuela maximal 25 politische Beauftragte einstellen, wobei das Budget auf 839,200 Euro begrenzt ist. Das derzeitige Team aus 23 Beratern kostet die Gemeinde jährlich 813,235 Euro.
Bernás Rücktritt ist der erste innerhalb der PP, obwohl es in den letzten Monaten bei der Ernennung ihres Koalitionspartners Vox zu Kontroversen kam.












