Die örtliche Polizei von Torrevieja untersucht den mutmaßlichen Diebstahl oder das Verschwinden gefälschter Waren, die bei Straßenhändlern beschlagnahmt und im städtischen Ökopark gelagert wurden. Die Artikel – darunter gefälschte Markenschuhe, Kleidung, Handtaschen, Schmuck und Sonnenbrillen – hätten unter polizeilicher Aufsicht vernichtet werden sollen.

Einer formellen Anzeige zufolge beobachteten zwei Zeugen am 3. März, wie ein städtischer Lieferwagen ohne Polizeieskorte mehrere Kisten im Ökopark auslud. Die als „Schutzwesten“ beschrifteten Kisten enthielten angeblich Waren, die von nicht lizenzierten Strandhändlern konfisziert worden waren. Die Zeugen behaupteten, die Produkte seien intakt – weder beschädigt noch zerstört – gewesen und in einem Hauswirtschaftsraum gelagert worden. Kurz darauf wurde ein Mitarbeiter eines Auftragnehmers dabei beobachtet, wie er Säcke mit Waren auspackte, sie in ein Firmenfahrzeug lud und das Gelände verließ.

Der Vorfall wirft ernste Fragen zur Sicherheit und Aufsicht im Ecopark auf, einer Einrichtung, die schon seit langem von Unregelmäßigkeiten geplagt ist. In den vergangenen Jahren wurde der Einrichtung der illegale Weiterverkauf von zur Vernichtung bestimmten Gütern, die unsachgemäße Entsorgung von medizinischem Abfall und die unerlaubte Lagerung von organischem Abfall vorgeworfen.

Sicherheitsrat Federico Alarcón bestätigte, dass die Beschwerde untersucht werde, wollte sich jedoch nicht zu den Ergebnissen äußern. Der Ökopark soll unter neuer Leitung an das Abfallwirtschaftskonsortium Vega Baja Sostenible übergeben werden.