- Opfer weiterhin in kritischem Zustand mit lebensbedrohlichen Verletzungen
- Guardia Civil bestätigt Beteiligung aller sieben Verdächtigen; fünf waren für die Schläge verantwortlich, zwei fuhren die Fluchtwagen
August 12, 2025 – Die Guardia Civil hat in Murcia, Castellón und Alicante sieben Männer wegen versuchten Mordes festgenommen, nachdem sie im Oktober 2024 im Bezirk La Murada einen jungen Mann gewalttätig angegriffen hatten. Das Opfer, das schwere Kopfverletzungen erlitt, befindet sich weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus, hat bleibende Schäden und schwebt in ernster Lebensgefahr.
Die Ermittlungen unter der Leitung der Kriminalpolizei von Almoradí begannen am 29. Oktober 2024, einen Tag nach dem Übergriff. In der Nacht des 28. Oktober waren drei Freunde in einem Park in La Murada unterwegs, als sie plötzlich von einer Gruppe von Männern angegriffen wurden. Zwei der jungen Männer konnten fliehen, der dritte wurde jedoch gefasst und brutal zusammengeschlagen. Die Angreifer flüchteten anschließend in Autos. Das Opfer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Hirnhämatom, wodurch es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kam.
Die ersten Ermittlungen gestalteten sich schwierig, da es keine identifizierenden Informationen über die Täter gab. Die Ermittler sammelten Zeugenaussagen und konnten schließlich eines der Fahrzeuge ausfindig machen, das kurz vor dem Angriff eigens für die Fahrt nach La Murada gemietet worden war, wahrscheinlich um einer Entdeckung zu entgehen.
Über mehrere Monate hinweg identifizierte die Guardia Civil sieben Verdächtige, allesamt Einwohner von Murcia. Sie stellte fest, dass die Gruppe in zwei Fahrzeugen ankam. Fünf Männer stiegen aus den Autos aus, um das Opfer anzugreifen, während die beiden Fahrer im Wagen blieben. Nach dem Angriff flüchtete die Gruppe und ließ das Opfer bewusstlos am Boden liegen.
Am 22., 23. und 29. Juli 2025 verhafteten Beamte fünf Verdächtige in Murcia, einen in Burriana (Castellón) und einen in Almoradí (Alicante). Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 26 bis 42 Jahren. Ihnen wird versuchter Totschlag mit schwerer Körperverletzung vorgeworfen.
Das dritte Untersuchungsgericht in Orihuela hat die Inhaftierung zweier Verdächtiger – eines 3-jährigen Spaniers und eines 39-jährigen Algeriers – angeordnet und den übrigen fünf, darunter beiden Fahrern, eine bedingte Freilassung gewährt.
Das Opfer, ein 18-Jähriger, befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand und ist zum Überleben auf mechanische Hilfe angewiesen.












