Torrevieja, 26. August 2025. Die städtische Fraktion der Volkspartei (PP) in Torrevieja hat einen Antrag zur Debatte in der nächsten Plenarsitzung eingereicht, in dem sie sich gegen den Bau einer neuen Entsalzungsanlage in der Stadt ausspricht.

Der Vorschlag folgt einer Ankündigung von Francisco Lucas, Generalsekretär der Sozialistischen Partei in der Region Murcia, die im vergangenen Mai erfolgte und später von Diana Morant, Ministerin der spanischen Regierung und Generalsekretärin der PSPV, bestätigt wurde. Die geplante Anlage hätte eine Produktionskapazität von 100 hm³.

Laut dem Antrag argumentiert die PP-Fraktion, dass Torrevieja bereits die größte Entsalzungsanlage Europas besitze, die derzeit von 80 auf 120 hm³ Jahresproduktion erweitert werde. Sie weist auch auf die begrenzte Verfügbarkeit geeigneter Grundstücke hin, die nicht mit anderen kommunalen Bedürfnissen kollidieren würden, wie etwa der geplanten Erweiterung des Universitätsklinikums oder der Vergrößerung des städtischen Friedhofs.

Neben der Ablehnung des neuen Projekts fordert der Antrag das Ministerium für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen und das öffentliche Unternehmen Acuamed auf, die seit 15 Jahren ausstehenden Arbeiten an der Promenade Dique de Poniente abzuschließen und mit Verbesserungsprojekten zu beginnen, die im Viertel Acequión und entlang der Wege Los Náufragos und Lo Ferrís ausgeschrieben werden müssen.

Im Falle einer Genehmigung würde die Vereinbarung an das Ministerium für ökologischen Wandel, die Delegation der valencianischen Regierung, die Hydrographische Konföderation von Segura, Acuamed und das valencianische Regionalministerium für Umwelt, Infrastruktur und Territorium weitergeleitet.

Die kommunale PP-Fraktion vertritt die Ansicht, dass der Vorschlag für eine zweite Entsalzungsanlage angesichts der bestehenden Infrastruktur unnötig sei, während die Zentralregierung ihn als Teil ihrer umfassenderen Wasserpolitik verteidigt.