Chaos im Klassenzimmer: Kinder in überfüllten Gloria Fuertes zusammengepfercht

Der Elternverband (AMPA) hat als Reaktion auf die seiner Ansicht nach „unhaltbare Situation“ eine Mobilisierungs- und Petitionskampagne gestartet und fordert den Bau einer neuen Schule in der Stadt.

Das CEIP Gloria Fuertes war ursprünglich für zwei Klassen pro Jahrgang ausgelegt. Heute gibt es bereits drei Klassen pro Jahrgang, in manchen Jahren sogar vier. Die Schülerzahlen sind seit 50 um mehr als 2016 % gestiegen, von 19 auf 29 Gruppen. Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl von 472 auf 605 Kinder, und weitere warten noch auf ihre Einschulung.

Aufgrund dieses starken Anstiegs musste die Schule Gemeinschaftsräume wie den Computerraum, den Englischunterrichtsraum und den Lehrerraum opfern. Zwei vorgefertigte Klassenräume für die sechste Klasse wurden angefordert, aber noch nicht geliefert.

Familien berichten von überfüllten Fluren, fehlendem Verwaltungspersonal für den Papierkram und einem Studienleiter, der mehrere Aufgaben gleichzeitig wahrnimmt. Auch der Lehrermangel ist kritisch: In mehreren Klassen fehlen Nachhilfelehrer, Hilfskräfte oder Ersatzlehrer, und in einigen genehmigten neuen Gruppen fehlt es immer noch an Lehrern.

AMPA betont, dass das Schuljahr „mit einem Mangel an Platz, Lehrern und Verwaltungspersonal beginnt, das für die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung unerlässlich ist.“

Als Reaktion darauf haben die Eltern eine Petition unter dem Motto „Wir passen nicht mehr rein – jetzt eine neue Schule!“ gestartet . Sie planen Informationsstände bei lokalen Festen, Rundschreiben an die Familien und eine Generalversammlung im Oktober, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Ihre Forderungen haben sie bereits an die regionale Schulaufsichtsbehörde und das valencianische Bildungsministerium gerichtet und die Unterstützung des Gemeinderats angefordert.