Torrevieja und Almoradí erhalten Millionen an EU-Fördermitteln, Orihuela hingegen leer ausgeht

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Die Renovierung des Meeres- und Salzmuseums und die Schaffung des Salzwegs in Eras de la Sal sind nur zwei der Projekte, die gefördert werden.
Die Renovierung des Meeres- und Salzmuseums und die Schaffung des Salzwegs in Eras de la Sal sind nur zwei der Projekte, die gefördert werden.

Torrevieja und Almoradí sind die einzigen Gemeinden in der Region Vega Baja, die im Rahmen des EDIL-Plans, einem Teil des Programms 2021–2027 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), EU-Fördermittel erhalten haben. Torrevieja erhielt 8.5 Millionen Euro, Almoradí 6.4 Millionen Euro. Große Städte wie Orihuela, Alicante, Elche und Gandía waren von dieser Runde ausgeschlossen.

Orihuela, das bereits in früheren Ausschreibungen Fördermittel erhalten hatte, wurde auf die Reserveliste gesetzt, da sein Antrag nicht die erforderliche Punktzahl erreichte. Laut Finanzministerium müssen Kommunen eine lokale integrierte Entwicklungsstrategie (EDIL) und einen integrierten Aktionsplan (IAP) vorlegen, in denen die mittelfristigen Herausforderungen – soziale, wirtschaftliche, ökologische und demografische – sowie die entsprechenden Projekte aufgeführt sind. Im Vergleich zu anderen Bewerbern erfüllte Orihuelas Plan die für Großstädte festgelegten Kriterien nicht.

Torrevieja: Stadterneuerung und Gemeinschaftsprojekte
Torreviejas Zuschuss in Höhe von 8.5 Millionen Euro (zu 60 % aus EU-Mitteln kofinanziert; Gesamtinvestition 14.27 Millionen Euro) wird drei wichtige Initiativen finanzieren:

  • Renovierung des Meeres- und Salzmuseums und Schaffung des Salzwegs in Eras de la Sal.
  • Umwandlung des San Roque Civic Center in ein soziokulturelles Zentrum.
  • Renaturierung der Schulhöfe von Acequión und Inmaculada zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements.

Almoradí: Wassermanagement und Unternehmertum
Mit dem Zuschuss von Almoradí in Höhe von 6.4 Millionen Euro (Gesamtinvestition 10.7 Millionen Euro) werden der Hochwasserschutz durch den Western Collector, die Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser für die städtische Bewässerung, Verbesserungen der städtischen Mobilität und die Umwandlung des Beschäftigungszentrums in ein Zentrum für Unternehmertum finanziert.

Bürgermeisterin María Gómez betonte, dass diese Projekte die Sicherheit, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Einwohner verbessern werden.