Mutxamel (Alicante) Die Guardia Civil ermittelt gegen 29 Personen im Zusammenhang mit dem mutmaßlich illegalen Verkauf und der Bebauung von ländlichen Grundstücken im Gebiet Baiona Alta in Mutxamel.
Beamte der Umweltbehörde SEPRONA nahmen im Februar Ermittlungen auf, nachdem sie Hinweise auf mögliche ungenehmigte Bauten auf einem ländlichen Gelände erhalten hatten. Bei einer Ortsbesichtigung fanden sie ein 34,000 Quadratmeter großes Grundstück vor, das in 16 kleinere Parzellen aufgeteilt war, von denen einige weiter unterteilt waren. Mehrere Mobilheime waren dort ohne Baugenehmigung aufgestellt worden.
Im Zentrum des Betrugs steht eine 41-jährige Frau, die als Vermittlerin bei den Verkäufen fungierte. Sie ist bereits wegen ähnlicher Delikte vorbestraft und wurde in den offiziellen Verkaufsdokumenten als Vertreterin des Verkäufers aufgeführt.
Die Käufer hatten jeweils einen Anteil des gesamten Grundstücks erworben und waren somit faktisch Miteigentümer des illegal aufgeteilten Landes geworden. Nach mehrmonatigen Ermittlungen haben die Beamten der SEPRONA nun den Vermittler und 28 Käufer im Alter zwischen 26 und 72 Jahren als Verdächtige identifiziert.
Der Fall wurde an das Untersuchungsgericht in San Vicente del Raspeig verwiesen, und die örtlichen Behörden wurden benachrichtigt.
Die Guardia Civil hat die Öffentlichkeit daran erinnert, dass der Kauf illegaler Immobilien zu ernsthaften Problemen führen kann – darunter Geldstrafen, Abrissverfügungen und der vollständige Verlust der Investition – sowie zu Schwierigkeiten bei der Beschaffung grundlegender Versorgungsleistungen wie Wasser und Strom.












