Blut auf dem Asphalt in Almería: Vier Festnahmen nach brutalem Überfall an Raststätte

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Die vier Festgenommenen wurden dem Gericht in Almería vorgeführt. Die Guardia Civil bezeichnete den Angriff als „außergewöhnlich brutal“ und unterstrich damit die extremen Risiken, denen Lkw-Fahrer auf spanischen Autobahnen während ihrer Rast ausgesetzt sind.
Die vier Festgenommenen wurden dem Gericht in Almería vorgeführt. Die Guardia Civil bezeichnete den Angriff als „außergewöhnlich brutal“ und unterstrich damit die extremen Risiken, denen Lkw-Fahrer auf spanischen Autobahnen während ihrer Rast ausgesetzt sind.

ALMERÍA — Vier Personen wurden festgenommen, nachdem es in einem Verkehrspark in La Mojonera (Almería) zu einem gewaltsamen Raubüberfall gekommen war, bei dem ein Lkw-Fahrer schwer verletzt wurde – er wurde angeschossen, geschlagen und überfahren.

Der schockierende Angriff ereignete sich am 21. September, als die Verdächtigen zwei Lkw-Fahrer in der „Ciudad del Transporte“ überfielen, die dort eine Pause einlegten. Laut Ermittlern konnte einer der Fahrer fliehen, sein Kollege wurde jedoch brutal misshandelt – mit Knüppeln und Metallketten geschlagen und überfahren. dreimalund schoss sogar, bevor die Angreifer flohen.

Beamte der Guardia Civil leiteten die „Operation Marmolista“ ein, um die Täter zu fassen. Es stellte sich heraus, dass es sich um Mitglieder eines ortsansässigen Familienclans handelte, der im Verdacht stand, eine Reihe von Raubüberfällen in der Gegend begangen zu haben. Alle vier sind wegen versuchten Mordes, bewaffneten Raubes und illegalen Waffenbesitzes angeklagt. Gegen einen der Verdächtigen lag bereits ein Haftbefehl vor.

Bei Razzien in mehreren Objekten wurde ein Arsenal illegaler Waffen entdeckt: zwei Handfeuerwaffen, eine 2022 gestohlene Schrotflinte Kaliber 12, 9-mm-Munition, Messer, Macheten und die Ketten, die bei dem Angriff verwendet wurden. Die Beamten stellten außerdem illegale Stromanschlüsse fest, wodurch Strombetrug zu den mutmaßlichen Straftaten hinzukam.

Die vier Festgenommenen wurden dem Gericht in Almería vorgeführt. Die Guardia Civil bezeichnete den Angriff als „außergewöhnlich brutal“ und unterstrich damit die extremen Risiken, denen Lkw-Fahrer auf spanischen Autobahnen während ihrer Rast ausgesetzt sind.