Die Guardia Civil ermittelt gegen einen 76-jährigen Briten, der auf der Autobahn AP-7 in der Provinz Alicante 17 Kilometer in falscher Richtung fuhr und dadurch andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdete. Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 18. Oktober, löste zahlreiche Notrufe von Autofahrern aus und wurde von den Überwachungskameras der Autobahn aufgezeichnet.
Gegen 10:45 Uhr erhielt das Operationszentrum des Verkehrssektors Alicante (COTA) von der Konzessionsgesellschaft der AP-7 die Meldung, dass ein weißes Auto in der Nähe des Kilometersteins 754, Quesada, auf der Fahrbahn in Richtung Cartagena in falscher Richtung fahre.
Gleichzeitig wurde die Notrufnummer 112 mit Anrufen von Fahrern überflutet, die durch das herannahende Fahrzeug alarmiert waren.
Verkehrsstreifen der Einheiten Torrevieja und Orihuela wurden umgehend eingesetzt, um das Fahrzeug abzufangen. Trotz wiederholter Warnungen der Beamten mit Blaulicht, Sirenen und Lautsprecherdurchsagen fuhr der Fahrer weiterhin entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Fahrspur und zwang mehrere Autofahrer zu Ausweichmanövern, um Frontalzusammenstöße zu vermeiden.
Das Fahrzeug verließ schließlich die Autobahn an der Anschlussstelle 737, Almoradi, wo es den Beamten gelang, es auf der Straße CV-912 anzuhalten, nachdem es insgesamt 17 Kilometer in die falsche Richtung gefahren war.
Der Fahrer, ein 76-jähriger britischer Staatsangehöriger, wurde formell wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung – rücksichtsloses Fahren, das eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben sowie die öffentliche Sicherheit darstellte – gemäß Artikel 380 des spanischen Strafgesetzbuches untersucht.
Die Guardia Civil hat Autofahrer daran erinnert, die Verkehrszeichen genau zu beachten, insbesondere beim Ein- und Ausfahren auf Autobahnen, um Vorfälle dieser Art zu verhindern, die potenziell tödliche Folgen haben können.











