Die Guardia Civil von Murcia hat in Zusammenarbeit mit der Krankenpflegeschule ein wegweisendes Selbstverteidigungstraining für medizinisches Fachpersonal ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Pflegekräfte mit den nötigen Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen auszustatten, um potenziell aggressive oder gewalttätige Situationen an ihrem Arbeitsplatz angemessen zu bewältigen.
Mehr als fünfzig Angehörige der Gesundheitsberufe werden von Mitgliedern der Bürgersicherheitseinheit (USECIC) der 5. Zone der Guardia Civil speziell geschult. Die Schulungen, die am vergangenen Dienstag und erneut am 19. November stattfanden, konzentrieren sich auf Schutz- und Selbstverteidigungstechniken, die speziell für medizinische Einrichtungen entwickelt wurden.
Die Schulung wird von vier Offizieren der Guardia Civil – einem Hauptausbilder und drei Trainern – durchgeführt, die auf operative Intervention spezialisiert sind. Das Programm passt Methoden und Protokolle der nationalen Sicherheitskräfte an die spezifischen Bedürfnisse und den rechtlichen Rahmen des Gesundheitspersonals an. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen, praktische Instrumente zur Deeskalation bereitzustellen und die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und dem Gesundheitswesen zu stärken.
Diese Initiative ist die erste ihrer Art in der Region und unterstreicht das Engagement der Guardia Civil für die Unterstützung der medizinischen Gemeinschaft bei der Prävention und Bekämpfung von Aggressionen am Arbeitsplatz.
Die Einheit für Bürgersicherheit (USECIC) spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und dem Schutz der Bürgerrechte. Zu ihren Aufgaben gehören die Verbrechensverhütung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in Notfällen und die Reaktion auf Vorfälle mit nuklearen, radiologischen, biologischen oder chemischen Bedrohungen (NRBQ).
Durch diese Zusammenarbeit fördert die Guardia Civil weiterhin ein sichereres Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen in ganz Murcia.












