Die Kläranlage Orihuela Costa erhöht ihre Kapazität nach einer Modernisierung im Wert von 6.6 Millionen Euro

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Das Projekt, für das eine Investition von 6.6 Millionen Euro erforderlich war, zielt darauf ab, die Effizienz des Abwassersystems zu steigern und gleichzeitig die Verbindungen zu benachbarten Gemeinden zu stärken.
Das Projekt, für das eine Investition von 6.6 Millionen Euro erforderlich war, zielt darauf ab, die Effizienz des Abwassersystems zu steigern und gleichzeitig die Verbindungen zu benachbarten Gemeinden zu stärken.

Die Regionalregierung von Valencia hat die umfassende Sanierung der Kläranlage Orihuela Costa (Estación Depuradora de Aguas Residuales, EDAR) abgeschlossen und damit einen wichtigen Meilenstein für die Verbesserung der Wasserinfrastruktur in der Region Vega Baja gesetzt. Das Projekt, das eine Investition von 6.6 Millionen Euro erforderte, zielt darauf ab, die Effizienz des Abwassersystems zu steigern und gleichzeitig die Verbindungen zu den Nachbargemeinden zu stärken.

Die von der Public Wastewater Treatment Authority (EPSAR) geleitete und durchgeführte Modernisierung ist Teil eines umfassenderen regionalen Plans im Wert von 97 Millionen Euro, der der Entwicklung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur in der gesamten Vega Baja gewidmet ist.

Um die Verbesserungen zu beurteilen, besuchte der zweite Vizepräsident und Umweltminister Vicente Martínez Mus die Anlage in Begleitung des Bürgermeisters von Orihuela, Pepe Vegara, und wichtiger technischer Führungskräfte der Infrastrukturabteilung und von EPSAR.

Die Modernisierung hat die Aufbereitungskapazität der Anlage deutlich erhöht. Sie kann nun täglich zwischen 12,000 und 16,000 Kubikmeter Wasser verarbeiten. Zu den wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen zählen die Erneuerung der Hauptausrüstung, der Bau eines neuen Verbundbehälters und die Installation neuer Verbindungsschächte. Darüber hinaus wurden die Außenanlagen verbessert, darunter wichtige Verbindungen zu den Abwassernetzen von Torrevieja und Pilar de la Horadada. Dies gewährleistet eine widerstandsfähigere und kooperativere Wasserbewirtschaftung in der gesamten Region.

Die Abfallbehandlungsanlage in Orihuela Costa

Kontaminationsbedenken ausräumen

Die Sanierung erfolgt infolge mehrerer Verschmutzungsvorfälle an den Stränden der Region. Am 23. Juli 2024 ordnete die Strandabteilung des Stadtrats von Orihuela die Schließung der Strände Cala Mosca und La Glea an, nachdem das regionale Umweltministerium eine durch Abfälle verursachte Verschmutzung festgestellt hatte. Am Strand La Glea wurden Anzeichen von Abwasserverschmutzung festgestellt, während es am Strand Cala Mosca zu einem Abwasseraustritt im trockenen Bereich kam. Dies unterstreicht die anhaltende Bedeutung einer leistungsfähigen Abwasserinfrastruktur zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und des Küstentourismus.

Die modernisierte Kläranlage Orihuela Costa stellt einen wichtigen Schritt zur Verhinderung ähnlicher Verschmutzungsereignisse in der Zukunft dar und bekräftigt das Engagement der Region für nachhaltiges Wassermanagement und Umweltschutz.