Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Versicherungsbüros in Alicante wurde verhaftet, nachdem er angeblich einen Betrug in Höhe von 800,000 € begangen hatte, bei dem Dutzende gutgläubiger Kunden um ihr Geld gebracht wurden – viele von ihnen hatten ihr gesamtes Arbeitsleben lang in ihre Altersvorsorge eingezahlt.
Laut Guardia Civil nutzte die 49-jährige Frau ihre Position in einem örtlichen Versicherungsunternehmen, um unbemerkt Gelder aus Kundenverträgen abzuzweigen und diese heimlich auf Konten unter ihrem Namen zu transferieren. Die Ermittler gehen davon aus, dass ihre Opfer hauptsächlich ältere oder anderweitig schutzbedürftige Menschen waren, die nie ahnten, dass die Frau, der sie vertrauten, ihre Ersparnisse plünderte.
Der Fall eskalierte im September, als ein Mann meldete, dass 45,000 € aus seiner Altersvorsorge verschwunden waren – einem Fonds, in den er über 35 Jahre lang eingezahlt hatte. Die Polizei deckte bald Unregelmäßigkeiten in der Versicherungsgesellschaft auf und identifizierte schnell den ehemaligen Mitarbeiter, der kurz zuvor entlassen worden war, nachdem dem Unternehmen verdächtige Aktivitäten aufgefallen waren.
Am 2. November wurde die Frau wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Identitätsdiebstahls festgenommen. Sie erschien daraufhin vor einem Richter in San Vicente del Raspeig und wurde bis zum Abschluss der Ermittlungen freigelassen.
Bisher 27 Opfer wurden in der gesamten Provinz Alicante Fälle identifiziert – die Behörden warnen jedoch, dass die Zahl im Zuge der Ermittlungen, die den Namen tragen, steigen könnte. Operation Yosir1Die Ermittler haben bereits beantragt, dass das Gericht die Bankkonten einfriert, die mutmaßlich für den Betrug genutzt wurden.












