ORIHUELA (25. November 2025) -
Die Oppositionsmitglieder im Vorstand von Orihuela Cultural SLU haben formell Einspruch gegen das Verfahren zur Auswahl des neuen Geschäftsführers des Unternehmens eingelegt und behauptet, die Einstellungsregeln seien nicht transparent und könnten einen bestimmten Kandidaten bevorzugen.
Vertreter von PSOE, Cambiemos Orihuela und Ciudadanos argumentieren, dass die am 5. November veröffentlichten Anforderungen zu restriktiv seien, da sie akademische Qualifikationen einschränkten, kulturelle Erfahrungen aus der Privatwirtschaft ausklammerten und keine klaren Bewertungskriterien böten. Sie fordern daher die Aussetzung des Verfahrens und eine Überarbeitung der Regeln, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten.
Die Opposition hat außerdem eine Beschwerde eingereicht, in der sie dem Management des Unternehmens vorwirft, wiederholt die Herausgabe wesentlicher interner Dokumente verweigert zu haben, was ihrer Ansicht nach die gesetzlichen Rechte der Vorstandsmitglieder verletzt.
Sie warnen davor, dass diese Probleme ein tieferliegendes Muster innerhalb der derzeitigen PP–VOX-Kommunalverwaltung widerspiegeln, darunter selektive Personalauswahl und mangelnde Transparenz. Die Gruppen erklären, ihr Ziel sei es, Chancengleichheit zu gewährleisten, öffentliche Mittel zu schützen und zu verhindern, dass Orihuela Cultural zu einer Organisation wird, die von Vetternwirtschaft geprägt ist.











