CD Thader stellt Tabellenführer Benidorm im Estadio Guillermo Amor vor eine echte Herausforderung.

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Die deutlich bessere Leistung von Thader bietet eine gute Grundlage für das Spiel am kommenden Wochenende in Redován, wo sie nun versuchen werden, ihren Kampfgeist aufrechtzuerhalten.
Die deutlich bessere Leistung von Thader bietet eine gute Grundlage für das Spiel am kommenden Wochenende in Redován, wo sie nun versuchen werden, ihren Kampfgeist aufrechtzuerhalten.

CF BENIDORM 1-0 CD THADER

CD. Thader zeigte am Sonntag gegen Tabellenführer Benidorm eine beeindruckende Leistung. Das Spiel wurde aufgrund von Platzreparaturen in Rojales ins Estadio Municipal Guillermo Amor verlegt, das nach dem ehemaligen spanischen Nationalspieler von Hercules und Barcelona benannt ist. Trotz der knappen Niederlage können sich die Gäste glücklich schätzen, gegen den Aufstiegsfavoriten der Lliga Comunitat nicht zumindest einen Punkt geholt zu haben.

Vom Anpfiff an entwickelte sich die Partie zu einem packenden Spiel mit ständig wechselnder Führung. Benidorm legte einen starken Start hin und setzte Thaders Abwehr mit schnellen Kombinationen und gefährlichen Flanken unter Druck.

Nach sechs Minuten prallten Alvaro, Cuesta und Cario im Strafraum zusammen, wodurch Thader-Torwart Sergio den Ball abfangen und eine vielversprechende frühe Chance vereiteln konnte. Kurz darauf musste Sergio einen Schuss von Pato, der eine Ecke von links hereingegeben hatte, abwehren.

In der 13. Minute stand derselbe Benidorm-Stürmer nach einem cleveren Steilpass allein vor Sergio, doch ein scharfer Reflex verhinderte seinen Treffer. Thader antwortete prompt: Serhiys Schlenzer aus der Distanz verfehlte das obere Eck nur knapp und unterstrich damit die Offensivstärke der Mannschaft.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ergaben sich auf beiden Seiten zahlreiche Chancen. Thaders Flügelspieler zogen die Abwehr der Heimmannschaft auseinander und erzwangen überhastete Klärungsaktionen, während Benidorm Pech hatte, als Victors Schuss unpräzise war und direkt auf den Torwart flog.

Mitte der ersten Halbzeit erhielt Thader-Trainer Adrian wegen Meckerns eine Gelbe Karte, während die Schüsse von Guille und Tremino beide am Tor vorbeigingen.

Der Kampf im Mittelfeld war intensiv, schnelle Umschaltmomente führten zu zahlreichen Kontern, doch fünf Minuten vor Schluss ging Thaders Pepelu nach einem Vorfall abseits des Balls zu Boden und hielt sich das Gesicht, was vom unerfahrenen Schiedsrichter nicht bemerkt wurde.

Thader spielte gut, deutlich verbessert im Vergleich zu den jüngsten, etwas enttäuschenden Leistungen, doch dann, in der dritten Minute der Nachspielzeit, durchbrach Benidorm den Bann, als eine Flanke von links den ungedeckten Hector im Strafraum fand, der kurz vor der Halbzeitpause den Führungstreffer erzielte.

Als Schiedsrichter Manuel Perez und seine Assistenten das Spielfeld verließen, kochten die Gemüter hoch, und da die Spieler von Thader über den vorangegangenen Vorfall wütend waren, folgten viele dem jungen Offiziellen in den Spielertunnel und äußerten hörbar ihren Unmut.

Es war von vornherein klar, dass es schwierig werden würde, die Begeisterung der ersten 45 Minuten zu wiederholen, da das Spiel an Spannung verlor und beide Torhüter kaum gefordert wurden. Die zweite Hälfte verlief deutlich ruhiger, wobei viele der Höhepunkte am St. Andrew's Day von den zahlreichen schottischen Mitgliedern des Benidorm Supporters Club ausgingen, die ihren Verein weiterhin lautstark anfeuerten.

Als das Spiel jedoch zunehmend unsauber wurde, hielt Thader immer noch gut mit, auch wenn die Intensität nachließ, die Gemüter erhitzt waren und die Chancen schwanden.

Hector sah die Gelbe Karte, kurz darauf folgten drei weitere Spieler von Thader, während die Heimmannschaft erstaunlicherweise keine Karten erhielt. Nachdem ein weiteres Tor von Benidorm wegen Abseits aberkannt wurde, endete die Partie mit einem eher lahmen 1:0-Sieg für den Tabellenführer.

Die deutlich bessere Leistung von Thader bietet eine gute Grundlage für das Spiel am kommenden Wochenende in Redován, wo sie nun versuchen werden, ihren Kampfgeist aufrechtzuerhalten.