Los Alcázares, Murcia – 2. Dezember 2025 – In einer großangelegten Aktion gegen das organisierte Verbrechen hat die Guardia Civil ein kriminelles Netzwerk zerschlagen, das drei aktive Drogenhandelszentren in der Küstenstadt Los Alcázares betrieb, darunter ein erstklassiges Strandlokal.
Die Operation, synchronisiert 'Taifun'führte zur Verhaftung von zehn VerdächtigeDarunter befand sich auch ein Minderjähriger, der der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, des Drogenhandels, des Waffendiebstahls, der Hehlerei und des illegalen Waffenbesitzes beschuldigt wurde. Bei Razzien beschlagnahmten die Behörden … Kokain, Crack-Kokain, Heroin, Haschisch, Marihuana, Schusswaffen, Munition, Bargeld und Fahrzeuge.
Die Ermittlungen begannen 2024 nach Meldungen der örtlichen Polizei über Drogenumschlagplätze, die bei den Anwohnern, insbesondere in der Nähe von Schulen, Besorgnis auslösten. Kriminalpolizeiliche Spezialisten entdeckten ein hochorganisiertes Netzwerk mit „Spähern“ – mitunter sogar Kinder aus den betroffenen Familien –, die die Lage für die Strafverfolgungsbehörden überwachten und Signale gaben, wann die illegalen Aktivitäten gestoppt werden mussten.
Die den Behörden bereits bekannte Bande hatte eine gewalttätige Vergangenheit: Der Anführer war 2023 wegen Beteiligung an einer Schießerei im Zusammenhang mit einem rivalisierenden Clan verhaftet worden. Überwachungsmaßnahmen ergaben, dass regelmäßig Käufer die Wohnungen der Bande aufsuchten, um Drogen zu kaufen, oft in Anwesenheit von Minderjährigen. Zu ihren Aktivitäten gehörten auch Diebstähle – von Handtaschenraub bis hin zu Autoaufbrüchen –, deren Erlös gegen Drogen eingetauscht wurde.
Finanzermittlungen enthüllten den verschwenderischen Lebensstil des Anführers, der in krassem Gegensatz zu den offiziell gemeldeten, kargen Sozialleistungen stand. Gleichzeitige Razzien von 50 Beamten in drei Objekten brachten die Operation zu einem spektakulären Ende und zerschlugen eines der dreistesten Drogennetzwerke in der Region Murcia.












