Cambiemos Orihuela hat die ihrer Ansicht nach weit verbreitete Heizungskrise an Schulen in der gesamten Gemeinde scharf kritisiert. Laut der Gruppe seien Kesselausfälle, mangelnde Wartung und Brennstoffknappheit mittlerweile ein „allgemeines Problem“, und mindestens fünf Schulen könnten ihre Heizungen gerade jetzt, wo der Winter naht, nicht in Betrieb nehmen.
Die Situation spitzt sich zu, nachdem die Heizungsanlage CEIP Playas de Orihuela über einen Monat lang ohne funktionierenden Heizkessel war, trotz wiederholter Appelle von Familien und Mitarbeitern. Cambiemos betont, dass dieser Fall „nur die Spitze des Eisbergs“ sei und argumentiert, dass die jüngsten Ereignisse „einen gravierenden Mangel an Weitsicht und Management“ sowohl seitens des Bildungsdezernenten als auch der Stadtverwaltung belegen.
Mehrere Schulen befinden sich Berichten zufolge in einem kritischen Zustand. CEIP Virgen de la Puerta hat keine Dieselversorgung erhalten, CEIP Josefina Manresa und CEIP Andrés Manjón haben wichtige Inspektionen versäumt, CEIP Fernando Loaces weist deutliche Vernachlässigungsspuren auf, und CEIP Miguel Hernández hat immer noch einen defekten Heizkessel, für den keine Reparatur geplant ist. Einige Schulen, so die Gruppe weiter, waren aufgrund der fehlenden offiziellen Unterstützung gezwungen, Reparaturen selbst durchzuführen.
Sprecher Quique Montero bezeichnet die Situation als Beweis für die „Inkompetenz der aktuellen Regierung“ und betont, dass die Bereitstellung sicherer, beheizter Klassenzimmer „eine grundlegende Pflicht“ sei. Da Schüler und Lehrer angeblich in Mäntel und Decken gehüllt zum Unterricht erscheinen, nennt die Gruppe die Situation „inakzeptabel“.
Cambiemos fordert nun den sofortigen Rücktritt von Stadtrat Vicente Pina und betont, dass man eine weitere Verschlechterung des öffentlichen Bildungswesens in der Gemeinde nicht zulassen werde.











