Im Vorfeld von Weihnachten ist im Einkaufszentrum La Zenia Boulevard ein weiteres, immer wiederkehrendes Problem aufgetaucht: die alljährliche Umwandlung des Parkplatzes in einen inoffiziellen Wintercampingplatz für Wohnmobile.
Unidos por la Costa weist darauf hin, dass diese Situation im Laufe der Jahre Gegenstand zahlreicher schriftlicher Anfragen und Beschwerden war. Die Gruppe hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ort auf Camping-Websites als Langzeit-Wohnmobilstellplatz beworben wird, obwohl er keinen entsprechenden rechtlichen Status besitzt.
Auch in diesem Jahr hat die Gruppe nochmals betont, dass das Ausfahren von Markisen, das Aufstellen von Solarpaneelen oder Fernsehantennen, das Platzieren von Möbeln oder anderen Gegenständen auf dem Asphalt oder das Belegen von mehr als einem markierten Parkplatz eindeutig Camping und nicht Parken darstellt und daher nicht unter die Bestimmungen eines normalen Parkplatzes fällt.
Diese Handlungen sind nach den städtischen Verordnungen strafbar, werden aber praktisch nicht durchgesetzt. Besorgte Anwohner berichten, dass die mangelnde Kontrolle zu längeren Aufenthalten führt und einen privaten Parkplatz faktisch in einen unregulierten Campingplatz verwandelt, was negative Folgen für Hygiene, öffentliche Ordnung und fairen Wettbewerb mit autorisierten touristischen Einrichtungen hat.
Versäumnis, bestehende Regeln durchzusetzen
Die laufenden Vergleiche im Wohnmobilstreit offenbaren ein umfassenderes Muster, auf das Unidos por la Costa schon lange hinweist. Die Gruppe argumentiert, dass die Durchsetzung der bestehenden Vorschriften oft uneinheitlich, reaktiv oder gänzlich fehlt.
Sie kritisierten wiederholt das fehlende Eingreifen der örtlichen Polizei, selbst wenn Verstöße klar erkennbar seien, sowie die unzureichende Nachverfolgung durch die Gemeinde nach Einreichung formeller Beschwerden.
Bild: N332 Spanisches Verkehrsrecht












