Orihuela, 12. Dezember 2025 Die Handelskammer von Orihuela forderte einen Ausbau des Hochgeschwindigkeitszugverkehrs am Bahnhof Orihuela-Miguel Hernández sowie den zweispurigen Ausbau der Straße CV-95. Sie argumentierte, dass beide Verbesserungen unerlässlich seien, um sicherzustellen, dass der neue Korridor Alicante-Elche-Murcia der Region Vega Baja zugutekomme.
Der Antrag folgt auf die Genehmigung zusätzlicher OUIGO-Verbindungen entlang der Strecke durch die CNMC ab dem 14. Dezember. Dadurch werden mehr Züge und Haltestellen durch Orihuela verkehren. Kammerpräsident Mario Martínez betonte, dass eine verbesserte Schienenanbindung Hand in Hand mit einer besseren Straßenanbindung gehen müsse. „Ohne eine verbesserte Straßenanbindung an unseren Bahnhof ist der Betrieb für Hochgeschwindigkeitszüge nicht rentabel“, sagte er.
Martínez forderte die Generalitat Valenciana nachdrücklich auf, den zweigleisigen Ausbau der CV-95 zu priorisieren, um eine sichere und effiziente Anbindung des Bahnhofs von Orihuela Costa und Umgebung zu gewährleisten. Er appellierte zudem an die Zentralregierung und die Bahnbetreiber, die Zugfrequenzen und die Anzahl der Haltestellen in Orihuela zu erhöhen und das Angebot an die lokale Nachfrage anzupassen.
Die Handelskammer betonte, dass der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs nur dann eine spürbare Wirkung entfalten werde, wenn interne Engpässe beseitigt würden. Verbesserte Bahn- und Straßenverbindungen, so argumentierte Martínez, würden mehr Besucher, Investitionen, Arbeitsplätze und eine gerechtere Verteilung der wirtschaftlichen Chancen in der Region generieren.
„Orihuela verlangt keine Privilegien, sondern objektive Kriterien“, schloss Martínez. „Wo Bevölkerung, Wirtschaftstätigkeit und potenzieller Bedarf vorhanden sind – wie in Vega Baja –, braucht es leistungsstarke Schienennetze und ausreichende Straßen. Wenn wir die Region richtig vernetzen, werden die Züge voll sein, was Betreibern, Unternehmen und Bürgern gleichermaßen zugutekommt.“












