Nach einer großangelegten Operation, die zur Verhaftung von drei Männern und zur Beschlagnahme von Drogen, Waffen und Bargeld führte, hat die Polizei in Torrevieja einen Drogenumschlagplatz geschlossen.
Die Guardia Civil bestätigte die Festnahme von Verdächtigen im Alter von 21, 27 und 30 Jahren im Rahmen der „Operation Thalassa25“. Ziel der Operation war ein Haus, das als Drogenumschlagplatz genutzt wurde. Laut Polizeiangaben stellte das Anwesen eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Sicherheit der Anwohner dar.
Die Ermittlungen begannen Ende Juni, nachdem Nachbarn verdächtige Aktivitäten an der Adresse gemeldet hatten. Die Kriminalbeamten stellten bald fest, dass die Gruppe organisiert vorging und jeder Verdächtige eine bestimmte Rolle in den kriminellen Machenschaften spielte.
Die Polizei bestätigte, dass Haschisch und Marihuana direkt von dem Grundstück aus verkauft wurden. Einer der Verdächtigen soll zudem mit einem gewaltsamen Raubüberfall in Verbindung stehen, der sich einige Monate zuvor in Torrevieja ereignet hatte.
Nachdem genügend Beweise gesammelt worden waren, führten die Beamten mit Unterstützung von bewaffneten Einsatzkräften, Sicherheitsbeamten und Spürhunden eine Razzia im Morgengrauen in dem Haus durch.
Bei der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei mehr als ein halbes Kilo Drogen, über 3,000 Euro Bargeld und zwei Handfeuerwaffen. Alle drei Männer wurden vor Ort festgenommen.
Die Verdächtigen müssen sich nun wegen Drogenhandels, illegalen Waffenbesitzes, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und schweren Raubes verantworten. Sie wurden dem Untersuchungsgericht Torrevieja überstellt.
Die Guardia Civil lobte die Rolle der Hinweise aus der Bevölkerung bei der Aufklärung des Falls und forderte die Einwohner auf, weiterhin verdächtige Aktivitäten zu melden. Sie betonte ihr Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung und die Bekämpfung der Drogenkriminalität.











