CF Benidorm wurden drei Punkte abgezogen, nachdem der valencianische Fußballverband (FFCV) entschieden hatte, dass der Verein bei seinem 3:2-Auswärtssieg gegen CFUD Calpe am 20. Dezember einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte.

Die Entscheidung erging nach separaten Berufungen von CFUD Calpe und SC Torrevieja. Im Mittelpunkt des Falls stand Benidorms Stürmer Cobo Santos, der am 14. Spieltag gegen CFI Alicante vom Platz gestellt worden war, anschließend aber für das darauffolgende Ligaspiel gegen Calpe am 15. Spieltag wieder in den Kader berufen wurde.

Benidorm war der Ansicht, die Sperre des Spielers sei mit seiner Nichtberücksichtigung im La Nostra Copa-Spiel gegen UD Benissa abgesessen. Nach Überprüfung des Falls entschied der FFCV jedoch gegen den Verein, wertete das Spiel als 3:0-Niederlage und verhängte einen Punktabzug von drei Punkten.

In einer Stellungnahme erklärte der Dachverband, der Vorwurf gegen den Verein sei „eindeutig bewiesen“, da dieser fahrlässig gehandelt habe, indem er Cobo Santos bis zur 90. Minute spielen ließ, bevor er ausgewechselt wurde.

Das Urteil hat unter den Anhängern Diskussionen ausgelöst. Benidorm-Fan Duncan Oldham bezeichnete die Regelung als verwirrend. Er wies darauf hin, dass die Disziplinarordnung des FFCV besagt, dass eine Sperre nach einer Roten Karte im nächsten Pflichtspiel des Vereins abgesessen werden muss. Im Fall von Benidorm war dies das Spiel um die Copa del Rey, von dem der Spieler ausgeschlossen wurde.

Rundschreiben 11 – die spezifische Regelung für die La Nostra Copa – stuft den Wettbewerb jedoch als unabhängig von der Liga ein. Der Verband interpretiert dies so, dass Ligasperren in Ligaspielen verbüßt ​​werden müssen und nicht in Pokalwettbewerben aufgehoben werden können – eine Unterscheidung, die sich letztendlich für den Tabellenführer als kostspielig erwies.

Trotz der Sanktion bleibt CF Benidorm Tabellenführer, obwohl ihr Vorsprung auf den Zweitplatzierten SC Torrevieja mittlerweile auf nur noch einen Punkt geschrumpft ist.