Die Gewerkschaft der Krankenschwestern Satse hat Alarm geschlagen wegen der kritischen Situation in der Notaufnahme des Krankenhauses von Torrevieja, wo Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, seit dem 30. Dezember auf Krankenhausbetten warten – einige schon seit mehr als 60 Stunden.
Satse beschreibt die Zustände als „unerträglich und unmenschlich“ und betont, dass Notaufnahmen für kurzfristige, dringende Behandlungen ausgelegt sind, nicht für längere Aufenthalte oder stationäre Behandlungen. Diese langen Wartezeiten, warnt die Gewerkschaft, beeinträchtigen die Patientensicherheit, die Würde und die Qualität der Versorgung ernsthaft.
Laut Gewerkschaft handelt es sich bei vielen der noch immer in der Notaufnahme befindlichen Patienten um ältere Menschen – oft über 80 Jahre alt –, die an mehreren Erkrankungen leiden und daher besonders gefährdet sind. „Diese Patienten benötigen kontinuierliche Betreuung und ein geeignetes Umfeld, das Notaufnahmen schlichtweg nicht bieten können“, erklärte Satse.
Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass diese Krise auf frühere Beschwerden im Dezember über den Zusammenbruch der stationären Abteilungen des Krankenhauses folgt. Satse berichtet, dass Patientenzimmer trotz ihrer baulichen Auslegung für Einzelbelegung doppelt belegt wurden – eine vorübergehende Maßnahme, die die Privatsphäre, die Pflegestandards und die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals beeinträchtigt.
Als Reaktion darauf bekräftigt Satse ihre Forderung an die Conselleria de Sanidad nach einem strukturellen Ausbau des Gesundheitsamtes von Torrevieja, um den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden und eine sichere und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Abschließend fordert die Gewerkschaft die Conselleria de Sanidad – und insbesondere Gesundheitsminister Marciano Gómez – dringend auf, Maßnahmen zu ergreifen, darunter Infrastrukturverbesserungen und eine Aufstockung des Personals, um ein überschaubares Arbeitsaufkommen sowohl im Notfall- als auch im stationären Bereich wiederherzustellen.












