Vier Verdächtige wegen mehr als 100 Raubüberfällen festgenommen
Über 12,000 € beschlagnahmt, Dutzende gestohlene Fahrzeuge sichergestellt und Schmuck konfisziert
15 Januar 2026.
Die spanische Guardia Civil hat im Rahmen einer Operation namens „…“ eine kriminelle Bande zerschlagen, die für mehr als 100 Raubüberfälle auf Tankstellen, Geschäfte und Wohnhäuser in sechs Provinzen verantwortlich war. „Gasfilter-Seagas“ durchgeführt in Murcia und Alicante.
Vier Personen wurden wegen Straftaten in Alicante, Murcia, Almería, Granada, Albacete und Cuenca festgenommen. Bei drei Hausdurchsuchungen – zwei in Beniel (Murcia) und eine in Palomares (Almería) – stellten die Beamten über 12,000 Euro Bargeld, zwei Fahrzeuge, rund 50 Schmuckstücke und Kleidungsstücke sicher, die bei den Raubüberfällen verwendet wurden. Außerdem wurden über 30 gestohlene Fahrzeuge der Gruppe sichergestellt.
Die Ermittlungen begannen im Juli nach einer Reihe von Einbrüchen in Tankstellen in Murcia und Alicante. Die Polizei erkannte ein klares Muster: Die Täter agierten nachts mit gestohlenen Fahrzeugen, brachen mit schwerem Werkzeug in die Gebäude ein, stahlen Kassen und Tabakautomaten und ließen diese anschließend in abgelegenen Gebieten zurück.
Die auf dem Mobiltelefon eines Verdächtigen sichergestellten Beweismittel brachten die Gruppe mit einem gewaltsamen Raubüberfall in Verbindung, bei dem rund 80,000 Euro aus einer Tankstelle in Llano de Brujas (Murcia) gestohlen wurden. Die Ermittler bestätigten außerdem, dass die Bande Raubüberfälle in Wohnhäusern – teilweise sogar in Anwesenheit der Bewohner – und Gastronomiebetrieben verübte und dabei gegebenenfalls Gewalt anwandte. Schmuck und Bargeld waren aufgrund ihrer leichten Wiederverkaufbarkeit ihre Hauptziele.
Im November und Dezember konzentrierte sich die Bande auf Lorca und Mazarrón (Murcia) und verübte am Heiligabend und Silvester Einbrüche in ländliche Häuser in der Provinz Albacete, bei denen sie Wertgegenstände und Fahrzeuge stahl.
Zwei Verdächtige wurden auf der Fahrt nach Almería festgenommen, wo in ihrem Auto gestohlener Schmuck gefunden wurde. Die übrigen Festnahmen erfolgten in San Javier und Cartagena. Die Gruppe, die als umherziehend, aber in Murcia und Alicante ansässig beschrieben wird, war polizeibekannt und wandte ausgeklügelte Methoden der Spionageabwehr an.
Die Festgenommenen müssen sich unter anderem wegen schweren Raubes, Einbruchs, Fahrzeugdiebstahls, Hehlerei und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verantworten. Die Operation wurde von den Kriminalpolizeieinheiten der Guardia Civil in Murcia und Alicante durchgeführt.












