Der Stadtrat von Orihuela und die Universität Alicante haben ihre Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der vierten Phase des archäologischen Forschungsprojekts Los Saladares im Jahr 2026 erneuert. Los Saladares ist eine der wichtigsten protohistorischen Stätten im Südosten Spaniens und steht unter dem Schutz eines Kulturguts von besonderem Interesse (BIC).
Die von Bürgermeister Pepe Vegara und der Vizerektorin für Wissenstransfer der Universität, María Jesús Pastor Llorca, unterzeichnete Vereinbarung sichert die Fortsetzung der Ausgrabungen, der baulichen Sicherung und der wissenschaftlichen Forschung im Rahmen des von der valencianischen Regionalregierung genehmigten Allgemeinen Forschungsplans.
Die Stadtverwaltung steuert 18,148.79 € (inkl. MwSt.) zur Finanzierung von Feldarbeiten, archäologischen Forschungen, der Konservierung von Bauwerken und der Erstellung technischer und wissenschaftlicher Berichte bei. Die Universität Alicante stellt über ihr Institut für Archäologische und Denkmalpflegeforschung (INAPH) Fachpersonal und technische Ressourcen zur Verfügung. Projektleiter ist Professor Alberto J. Lorrio, ein führender Experte für die späte Bronzezeit und orientalische Kulturen im Mittelmeerraum.
Diese vierte Phase umfasst die Ausgrabung, Konservierung, Analyse und Katalogisierung der geborgenen Materialien sowie die Erstellung wissenschaftlicher Berichte. Alle archäologischen Funde werden im Archäologischen Regionalmuseum Orihuela zur Aufbewahrung und zukünftigen öffentlichen Ausstellung hinterlegt. Die Vereinbarung verpflichtet beide Institutionen außerdem zur Verbreitung der Ergebnisse durch wissenschaftliche Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit, um Los Saladares als Schlüsselort für das Verständnis der Ursprünge der iberischen Kultur in der Region Bajo Segura zu stärken.












