Marinetaucher neutralisieren Geschoss aus dem Bürgerkrieg vor der Küste von Denia

0
Ein spezialisiertes Kampfmittelbeseitigungsteam der spanischen Marine hat gestern, am 14. Januar, erfolgreich ein nicht explodiertes Geschoss aus dem Spanischen Bürgerkrieg unschädlich gemacht.
Ein spezialisiertes Kampfmittelbeseitigungsteam der spanischen Marine hat gestern, am 14. Januar, erfolgreich ein nicht explodiertes Geschoss aus dem Spanischen Bürgerkrieg unschädlich gemacht.

DENIA – 15. Januar 2026

Ein spezialisiertes Kampfmittelräumkommando der spanischen Marine hat gestern, am 14. Januar, erfolgreich ein nicht explodiertes Geschoss aus dem Spanischen Bürgerkrieg unschädlich gemacht. Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Strandes „Albarana“ in Denia unter Wasser entdeckt.

Die Entdeckung

Der Blindgänger wurde etwa 400 Meter vor der Küste in vier Metern Tiefe gefunden. Vollständig von Meereslebewesen getarnt und weit außerhalb der ausgewiesenen Badezonen gelegen, wurde das Geschoss von einer Gruppe Sporttaucher entdeckt. Gemäß den Sicherheitsvorschriften meldeten die Taucher den verdächtigen Gegenstand umgehend den Behörden.

Die Operation

Die Spezialeinheit für Unterwasseraktivitäten (GEAS) der Guardia Civil aus Alicante bestätigte die Sichtung, markierte den Standort und benachrichtigte das Maritime Action Operations and Vigilance Center (COVAM) der Marine in Cartagena.

Ein spezialisiertes Team aus der Minenabwehrtauchereinheit der Marine (UBMCM) wurde zum Einsatzort entsandt. Nach einer Lagebeurteilung beschlossen die Experten, eine in situ Die Neutralisierung erfolgte mittels Präzisionssprengladungen. Gegen 3:20 Uhr wurde die Granate durch eine kontrollierte Detonation erfolgreich zerstört, wodurch jegliche Gefahr für die Öffentlichkeit beseitigt und die Umweltauswirkungen minimiert wurden.

Koordinierte Sicherheitsbemühungen

Die Operation erforderte eine umfassende Koordinierung unter der Leitung des Marinekommandos Alicante. Zu den unterstützenden Organisationen gehörten:

  • Die Guardia Civil: Provinzieller Seefahrtsdienst (Patrouillenboot) Rio Oja) und GEAS.
  • Lokale und nationale Polizei: Gewährleistung der Sicherheit an Land und auf See.
  • Notdienste: Seenotrettungsdienst des Roten Kreuzes und ein Rettungswagen der SAMU (South African Medical Unit) mit erweiterter Lebenserhaltung.
  • Lokale Unterstützung: Der Denia Royal Yacht Club.

Sicherheitsprotokoll für maritime Funde

Die Behörden weisen die Öffentlichkeit darauf hin, dass das Auffinden von metallischen, rostigen oder zylindrischen Gegenständen im Meer eine ernste Angelegenheit ist. Königliches Dekret 550/2020Taucher sind gesetzlich verpflichtet, alle unter Wasser befindlichen Objekte zu melden, die gefährlich sein könnten oder einen historischen Wert besitzen.

Wenn Sie einen verdächtigen Gegenstand entdecken:

  • Nicht berühren, bewegen oder vergraben.
  • Beachten Sie den Standort (GPS-Koordinaten oder Orientierungspunkte).
  • Rufen Sie sofort 112 an.