Torrevieja stellte seine unverwechselbare Salzverarbeitungskunst auf der Internationalen Tourismusmesse Madrid (FITUR) am 18. und 19. Januar unter Beweis und präsentierte Salzboote, Zuckerrohr- und Baumwollstücke, die in der berühmten rosa Lagune kristallisiert wurden, sowie ein Werbevideo, das diesen einzigartigen handwerklichen Prozess erläuterte.
Die von Vicente Martínez Samper, dem Direktor der Städtischen Salzhandwerksschule, geleitete Ausstellung stieß am Stand der Valencianischen Gemeinschaft auf großes Interesse und präsentierte eine kulturelle Praxis, die eng mit der Landschaft, Geschichte und Identität von Torrevieja verbunden ist.
Bürgermeister Eduardo Dolón betonte, dass „die Präsentation der Salzhandwerkskunst auf der FITUR ein authentisches Torrevieja darstellt, das in seiner natürlichen Umgebung und seinen jahrhundertealten Traditionen verwurzelt ist und zu einer einzigartigen Touristenattraktion geworden ist.“
Die Ausstellung umfasste Werke des lokalen Künstlers Joaquín Montero García, darunter Nachbildungen der Kirche der Unbefleckten Empfängnis, des Casinos von Torrevieja und des Templete, eines kleinen, historischen Pavillons oder Musikpavillons in Verfassungsplatz, und das ehemalige Kino „Nuevo Cinema“, was zeigt, dass die Schifffahrt auf See nicht nur Boote umfasst, sondern auch ein architektonisches Erbe.
Die Salzkristallisation, auch „Cuaje“ genannt, hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und überzieht Gegenstände in den Sommermonaten mit Salz. Dies spiegelt die historische Verbindung der Stadt zum Meer und zur Salzgewinnung wider. Die 2021 gegründete Städtische Salzhandwerksschule bildet Schüler in traditionellen Techniken aus und koordiniert die sommerliche Cuaje-Kampagne, die Bildung, Kultur und Tourismus miteinander verbindet. Das Handwerk ist heute ein Symbol für Torrevieja, wird international beworben und ist für die Anerkennung als Kulturerbe nominiert.












