Eine dreifache britische Mutter wurde in ihrem Haus in Spanien erstochen; ihr ehemaliger Partner wird nun des Mordes verdächtigt.

Victoria Hart, 33, wurde am Samstagmorgen tot in einem Wohnhaus in Alhaurín el Grande, etwa 50 Minuten landeinwärts von Marbella, aufgefunden.

Laut lokalen Berichten flüchtete Victorias elfjähriger Sohn nach dem Angriff aus dem Haus und rannte los, um Hilfe zu holen. Der Junge, der siebenjährige Zwillingsschwestern hat, soll seine Großmutter angerufen und ihr Folgendes erzählt haben: „Mein Vater hat gerade meine Mutter umgebracht.“

Die Rettungskräfte wurden gegen 11:30 Uhr alarmiert, nachdem Nachbarn Victorias Schreie gehört hatten. Die Polizei fand sie am Tatort bereits tot vor.

Ein Mann, bei dem es sich vermutlich um ihren Ex-Partner handelte, wurde später wegen Mordverdachts festgenommen, nachdem er sich im Gefängnis Alhaurín de la Torre gestellt hatte. Er soll dem Personal Folgendes gesagt haben: „Verhaftet mich, ich habe etwas sehr Schlimmes getan.“ Er fügte hinzu, dass sich drei Kinder im Haus befänden und sagte, er habe „den Verstand verloren“.

Am Tatort wurde ein Küchenmesser sichergestellt.

Victoria, die ursprünglich aus den West Midlands stammte, war vor einigen Jahren nach Spanien gezogen und betrieb dort ihr eigenes Friseur- und Kosmetikstudio. Freunde beschrieben sie als „wunderbaren Menschen“ und hingebungsvolle Mutter.

Ihr Ex-Partner, der aus Alhaurín el Grande stammt und dort eine Hähnchenbraterei betreibt, unterlag Berichten zufolge einer einstweiligen Verfügung, die es ihm untersagte, sich Victoria oder dem Familienhaus zu nähern. Er soll heute, Montag, vor Gericht erscheinen.

Nach Bekanntwerden von Victorias Tod trafen online zahlreiche Beileidsbekundungen ein. Eine Freundin schrieb: „Das ist verheerend. Wir müssen uns gegen häusliche Gewalt einsetzen und aufhören, diese Tiere zu schützen. Meine Gedanken sind bei der Familie.“

Ein anderer sagte: „Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, was für ein wundervoller Mensch und was für eine großartige Mutter Victoria war. Mein Herz ist gebrochen. Ich sende ihren Kindern und ihrer Familie mein tiefstes Mitgefühl.“

Der Stadtrat von Alhaurín el Grande hat in einer Erklärung sein tiefstes Bedauern über den Mord zum Ausdruck gebracht und die Tat als geschlechtsspezifische Gewalt verurteilt. Der Bürgermeister hat Montag, den 26. Januar 2026, zum offiziellen Trauertag erklärt.

Ein Sprecher der Guardia Civil in Málaga sagte: „Die Guardia Civil ermittelt im Fall des Todes einer Frau in Alhaurín el Grande. Ihr Ex-Partner wurde als mutmaßlicher Täter festgenommen.“