Der Hafen von Cartagena beendete das Jahr 2025 als viertgrößter Hafen Spaniens in Bezug auf den gesamten Güterumschlag, wie die Hafenbehörde diese Woche mitteilte. Der Hafen schlug 34.39 Millionen Tonnen Güter um, ein Rückgang von 4.3 % gegenüber 2024, aber leicht über den eigenen Prognosen.
Lediglich die Häfen von Algeciras, Valencia und Barcelona verzeichneten höhere Frachtmengen, sodass Cartagena seinen Platz unter den fünf wichtigsten Häfen des Landes behaupten konnte.
Flüssige Massengüter blieben Cartagenas wichtigster Wirtschaftszweig mit über 26 Millionen Tonnen und einem Anteil von mehr als 76 % am Gesamtumschlag. Dies bedeutete einen leichten Anstieg von 0.3 % gegenüber dem Vorjahr und positionierte Cartagena in dieser Kategorie landesweit an zweiter Stelle, direkt hinter der Bucht von Algeciras. Der Umschlag fester Massengüter erreichte 7.2 Millionen Tonnen, ein deutlicher Rückgang von 17.8 %, obwohl der Hafen landesweit weiterhin den vierten Platz belegte. Der Containerumschlag war mit lediglich 39,000 Tonnen minimal, was die begrenzte Kapazität des Hafens für diese Güterart widerspiegelt.
Auf nationaler Ebene verzeichneten die spanischen Häfen im Jahr 2025 einen Güterumschlag von 556.6 Millionen Tonnen, nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der Stückgutumschlag erreichte mit 278.8 Millionen Tonnen einen historischen Höchststand, trotz eines leichten Rückgangs bei Containergütern. Auch der TEU-Verkehr erreichte mit 18.6 Millionen Einheiten einen neuen Rekordwert, angetrieben durch das Wachstum der Import- und Exportmengen.
Der Flüssiggutumschlag in spanischen Häfen stieg um 0.9 %, getragen vom Wachstum bei Flüssigerdgas und chemischen Produkten. Der Festgutumschlag ging hingegen um 3.4 % zurück, hauptsächlich aufgrund geringerer Kohle- und Getreideimporte. Der Passagierverkehr legte um 4 % zu und überstieg 42.5 Millionen Bewegungen, was die strategische Bedeutung der Häfen für die nationale Anbindung unterstreicht.












