Vier portugiesische Kriminelle wegen tödlicher Schießerei in Madrid verhaftet

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Die Verdächtigen, allesamt Einwohner Portugals und Mitglieder eines bekannten kriminellen Netzwerks, sollen nach Spanien gereist sein, um eine große Menge Drogen zu beschlagnahmen, was zu dem gewaltsamen Angriff führte.
Die Verdächtigen, allesamt Einwohner Portugals und Mitglieder eines bekannten kriminellen Netzwerks, sollen nach Spanien gereist sein, um eine große Menge Drogen zu beschlagnahmen, was zu dem gewaltsamen Angriff führte.

Estremera, Madrid – 4. Februar 2026: Die spanischen Behörden haben vier Personen im Zusammenhang mit der tödlichen Schießerei auf einen Mann und der Verletzung eines weiteren im März 2025 in Estremera, einer Stadt nahe Madrid, festgenommen. Die Verdächtigen, allesamt Einwohner Portugals und Mitglieder eines bekannten kriminellen Netzwerks, sollen nach Spanien gereist sein, um eine große Menge Drogen zu beschlagnahmen, was zu dem gewaltsamen Angriff führte.

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 27. März 2025 in einem abgelegenen Haus in Estremera. Laut Guardia Civil wurden beide Opfer brutal angegriffen, gefesselt und fixiert, bevor sie erschossen wurden. Ein Opfer starb noch am Tatort, das zweite überlebte trotz Schussverletzungen.

Die von der Guardia Civil mit Unterstützung der portugiesischen Polícia Judiciária geleiteten Ermittlungen identifizierten und lokalisierten die vier Verdächtigen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen spanischen und portugiesischen Behörden war von entscheidender Bedeutung bei der Suche nach den Tätern, die schließlich in Portugal festgenommen wurden. Die Untersuchung wurde unter der Leitung des Tribunal de Instancia e Instrucción von Arganda del Rey (Madrid) und des Tribunal von Santarém (Portugal) koordiniert.

Die Guardia Civil bestätigte, dass die Handlungen der Verdächtigen mit einer geplanten Operation zur Sicherstellung einer größeren Menge an Betäubungsmitteln in Verbindung standen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden internationalen Bemühungen zur Bekämpfung transnationaler krimineller Netzwerke, die zwischen Spanien und Portugal operieren.

Die Behörden ermitteln weiterhin gegen das größere kriminelle Netzwerk, das mit dem Vorfall in Verbindung steht.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Pressebüro der Guardia Civil in Madrid unter der Telefonnummer +34 91 807 3902.