Die ehemalige Bürgermeisterin von Orihuela, Mónica Lorente, steht seit vergangenem Donnerstag vor Gericht. Ihr wird vorgeworfen, mehr als 800,000 Euro an öffentlichen Geldern veruntreut und damit dem örtlichen Fußballverein Orihuela CF Vorteile verschafft zu haben.
Lorente steht zusammen mit zwei ehemaligen PP-Ratsmitgliedern vor dem Siebten Senat des Provinzgerichts von Alicante in Elche.
Ebenfalls vor Gericht stehen ein städtischer Angestellter, ein Rechnungsprüfer sowie zwei ehemalige Präsidenten und ein ehemaliger Sekretär des Fußballvereins Orihuela CF. Ihnen werden Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe, Auszahlung und Verwendung von Subventionen des Stadtrats in den Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, durch die Subventionen einen öffentlichen Schaden in Höhe von 824,000 € verursacht zu haben und dass die Verantwortlichen im Interesse der Vereinsführung und nicht im öffentlichen Interesse gehandelt hätten. Der Fall wird als fortgesetzte Amtsvergehen, Veruntreuung öffentlicher Gelder und verbotene Verhandlungen durch Amtsträger behandelt. Die Staatsanwaltschaft fordert für jeden Angeklagten eine Haftstrafe von acht Jahren.
Lorente wurde erst kürzlich im Fall des Brugal-Abfallentsorgungsvertrags verurteilt, wobei sie zusammen mit acht anderen verurteilt wurde.












