Laut Angaben der britischen Arbeitsschutzbehörde (Health and Safety Executive) Die häufigste Ursache tödlicher Arbeitsunfälle ist die Höhe. Wer in der Höhe arbeitet, muss besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich selbst und die Personen in der Umgebung und unter ihm zu schützen. In vielen Fällen ist dies gesetzlich vorgeschrieben.
Was gilt als „Arbeiten in der Höhe“ – wie das Gesetz es definiert?
Ab welcher Höhe gilt man als „hoch“? Ein Stockwerk? Zwei? Zehn?
Die einfache Antwort lautet: Man befindet sich in der Höhe, wenn die Gefahr besteht, abzustürzen und sich zu verletzen. Steht man also auf der ersten Sprosse einer Leiter, gilt man als in der Höhe arbeitend. Oft ist es nicht die Höhe an sich, die das Risiko erhöht, sondern die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Sturzes. Ein Sturz aus etwa 60 cm Höhe auf den Rücken kann schwerwiegender sein als ein Sturz aus etwa 3 Metern Höhe auf die Füße.
Es besteht jedoch ein Zusammenhang, den man beachten sollte. Je größer der Abstand zwischen Boden und Plattform ist, desto größer ist natürlich auch das Verletzungsrisiko. Zwischenetagen, offene Kanten und Schächte sollten daher als Gefahrenquellen betrachtet werden.
Rechtliche und regulatorische Verantwortlichkeiten – Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer tun müssen
Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihren Angestellten ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Dies kann bedeuten, dass Arbeiten in der Höhe nur dann durchgeführt werden, wenn die notwendige Schulung und Ausrüstung bereitgestellt wurden und die Risiken angemessen abgewogen wurden.
Auch die Arbeitnehmer haben ihre eigenen Pflichten. Sie müssen für ihre eigene Sicherheit sorgen und die Anweisungen ihrer Arbeitgeber befolgen.
Risikomanagement: Wie man Stürze vermeidet – Planung, Ausrüstung und sichere Methoden
Risikominderung bedeutet, eine flexible Hierarchie von Maßnahmen zu befolgen. Wenn Arbeiten in der Höhe vollständig vermieden werden können, lässt sich das Risiko dadurch unter Umständen auf null reduzieren. Dies ist oft der bevorzugte Ansatz. Ausziehbare Werkzeuge können dabei helfen.
Es müssen alle Maßnahmen in Betracht gezogen werden, die einen Sturz verhindern. Gerüste und Geländer sowie Gurte können sinnvoll sein. Wenn es nicht zumutbar ist, das Risiko eines Arbeitsunfalls verringern Wenn das Risiko vernachlässigbar gering ist, könnten Absturzsicherungssysteme vorgeschrieben sein. Man denke an eine Person, die mithilfe eines ausfallsicheren Seils, das an einem Gurtzeug befestigt ist, die Fenster eines Wolkenkratzers putzt.
Kompetenz, Ausbildung, Aufsicht – Warum Erfahrung und Bewusstsein wichtig sind
Das wirksamste Sicherheitsinstrument an jedem Arbeitsplatz ist das menschliche Gehirn. Mit der richtigen Schulung und Unternehmenskultur kann es Gefahren erkennen, bevor sie Schaden anrichten können, und entsprechende Maßnahmen ergreifen. die bestmögliche Nutzung von PSA und anderer Ausrüstung.
Durch Schulung, Aufsicht und die Vermittlung der richtigen Gewohnheiten ist es möglich, die Risiken bei Arbeiten in der Höhe erheblich zu reduzieren.












