Der langjährige Spielmanipulationsfall, der einen Schatten auf Eldense-CD ist dramatisch zusammengebrochen, wobei alle sechs Angeklagten von allen Anklagepunkten freigesprochen nach einem neun Jahre dauernden Rechtsstreit.
Ein Strafgericht in Alicante urteilte, dass die Anklagen – die sich auf angebliche Versuche der Manipulation von fünf Spielen der Segunda B während der Saison 2016/17 bezogen – nicht durch solide Beweise gestütztDer Richter befand die Zeugenaussagen für unzuverlässig, widersprüchlich und nicht durch Beweise untermauert.
Italienischer Investor Nobile Capuani, der Anfang 2017 kurzzeitig die Kontrolle über Eldense übernommen hatte, wurde zusammen mit den Trainern freigesprochen. Filippo Di Pierro und Fran ruizund Spieler maiki, Nico Cháfer und Jesús CháferDie Staatsanwaltschaft hatte Verurteilungen wegen Korruption im Geschäftsleben, Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation und, im Fall von Capuani, Urkundenfälschung angestrebt.
In einem vernichtenden Urteil erklärte das Gericht, dass wichtige Zeugenaussagen über Geldangebote zur Manipulation von Spielen schwerwiegend seien. konnte nicht vertraut werdenEinige Zeugen hatten zuvor als Verdächtige ausgesagt, andere widersprachen sich, und angebliche Treffen und WhatsApp-Chats konnten nie bewiesen werden. Ein einziger Screenshot – angefochten und nie forensisch untersucht – wurde verworfen.
Der Richter zerlegte auch den gesamten Fall und urteilte, dass Segunda B qualifiziert sich nicht als Wettbewerb von besonderer wirtschaftlicher oder sportlicher Bedeutung diese Saison - eine Voraussetzung dafür, dass die Korruptionsanklage Bestand hat.
Berichte eingereicht von Laliga Die Behauptungen über Wettmuster und ein angebliches italienisches Investorennetzwerk wurden als Spekulationen zurückgewiesen, während ein polizeilicher Geheimdienstbericht, der auf zwei dubiose kriminelle Organisationen hindeutete, kategorisch verworfen wurde.
Auch die Fälschungsvorwürfe gegen Capuani brachen zusammen, da das Gericht feststellte, dass die Handschriftenanalyse lediglich auf Fotokopien basierte. reichte nicht für einen Beweis aus nach den Standards des Obersten Gerichtshofs.
Da bei jeder Anklage „begründete Zweifel“ bestanden, ordnete der Richter an, vollständiger Freispruch.
Der Fall ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Staatsanwaltschaft, LaLiga und die Privatklage von Eldense haben bereits bestätigt, dass sie Berufung beim Provinzgericht Alicante einlegen werden. Königlicher spanischer Fußballverband überlegt noch, wie es weitergehen soll.
Einer der brisantesten Skandale im spanischen Fußball endete vorerst nicht mit Verurteilungen, sondern mit dem Zusammenbruch des Gerichtssaals.












