Einwohner in Orihuela Costa äußern wachsende Frustration nach Orihuela Der Stadtrat hat weitere 440,000 € an Zuschüssen für die Restaurierung von Fassaden und Brandmauern im historischen Zentrum bewilligt.

Das vom Gemeinderat genehmigte Förderpaket subventioniert Instandsetzungen an über 40 Jahre alten Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen oder gemäß den geltenden Bauvorschriften geschützt sind. Die Zuschüsse decken bis zu 80 % der Fassadensanierungskosten ab – bis zu 40,000 € pro Fassade bzw. 60,000 €, wenn mehrere Fassaden saniert werden. Für von der Straße aus sichtbare Brandmauern werden 50 % der Kosten, maximal 25,000 €, gefördert. In bestimmten Fällen kann die dekorative Beleuchtung in denkmalgeschützten Gebäuden vollständig (100 %) gefördert werden.

Stadtplanungsrat Matías Ruiz verteidigte das Vorhaben als Teil eines langjährigen Engagements für den Erhalt und die Aufwertung des historischen Stadtzentrums, um sicherzustellen, dass die Gebäude sicher, baulich einwandfrei und optisch ansprechend bleiben.

An der Küste, wo es häufig zu Beschwerden über die Infrastruktur kommt, stellen einige Anwohner jedoch die Priorität in Frage, die der Sanierung alternder Gebäude im Stadtzentrum eingeräumt wird – darunter auch Gebäude, die von Kritikern als lange vernachlässigt oder halb verfallen bezeichnet werden –, während sie gleichzeitig sagen, dass Investitionen in Straßen, öffentliche Dienstleistungen und Einrichtungen in Küstenstädten weiterhin notwendig seien.

Die Zuschüsse gelten für Arbeiten, die zwischen dem 15. November 2025 und dem 30. September 2026 durchgeführt werden, und die Anträge müssen innerhalb von zehn Werktagen nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Provinz eingereicht werden.

Die Entscheidung dürfte die laufende Debatte darüber, wie die städtischen Gelder zwischen der historischen Stadt im Landesinneren und den schnell wachsenden Küstenbezirken aufgeteilt werden, weiter verschärfen.