Spaniens Außenminister lobte die verzögerte Umsetzung des Gibraltar-Vertrags als einen großen diplomatischen Erfolg, doch Beamte der Zeitung La Línea warnen davor, dass noch ernsthafte Bedenken ausgeräumt werden müssen, bevor er in Kraft treten kann.
Mit Juli 15 Der neue Termin für die vorläufige Anwendung des Vertrags wurde nun festgelegt, sagte der Außenminister. José Manuel Albares beschrieb die weitergehende Vereinbarung als „ein historischer Erfolg“ und ein Sieg für beide Spanien und Europa.
In einer Nachricht in den sozialen Medien erklärte Albares, das Abkommen trage dazu bei, physische Barrieren an der Grenze abzubauen und den Tausenden von Grenzgängern, die zwischen Gibraltar und dem Campo de Gibraltar pendeln, dringend benötigte Planungssicherheit zu geben. Er fügte hinzu, die Vereinbarung werde auch Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze in der Zeit nach dem Brexit unterstützen.
Aber die Stimmung in La Línea ist weitaus vorsichtiger.
Bürgermeister John Franco sagte, die Verschiebung sei nicht unerwartet gewesen, und argumentierte, die zusätzliche Zeit müsse nun genutzt werden, um wichtige, noch offene Fragen zu klären, bevor der Vertrag in Kraft trete.
Zu den Hauptanliegen, die er äußerte, gehören Schutzmaßnahmen für Fischer, Garantien über Rentenansprüche für Grenzgängerund genauere Details zu Wirtschaftshilfepaket für La Línea.
Während Madrid den Vertrag als bahnbrechenden Durchbruch präsentiert, machen die lokalen Verantwortlichen in den Grenzgebieten deutlich, dass sie noch Antworten wollen, bevor sie ihn als abgeschlossen betrachten.












