Die Stadtverwaltung von Orihuela hat im Stadtzentrum zwei neue Trinkbrunnen mit gekühltem Trinkwasser installiert, einen in der Nähe von Puente Nuevo und einen am Paseo del Andén. Dies ist Teil der Bemühungen, den Einwohnern und Besuchern während der heißesten Monate des Jahres kostenlose Trinkwasserstellen zur Verfügung zu stellen.
Die Initiative wurde vom Infrastrukturministerium in Zusammenarbeit mit dem Wasserversorger Veolia durchgeführt. Mit den beiden neuen Anlagen, die nun in Betrieb sind, verfügt Orihuela über vier gekühlte Trinkbrunnen. Die ersten beiden wurden letztes Jahr installiert, einer in der Stadt Orihuela und einer in Orihuela Costa.
Der für Infrastruktur zuständige Stadtrat Víctor Valverde erklärte, die Standorte seien aufgrund ihrer starken Beanspruchung durch Fußgänger, Sportler und Bahnreisende ausgewählt worden. Die Trinkbrunnen würden es ermöglichen, Flaschen an zentralen Punkten in der Stadt mit frischem Trinkwasser in guter Qualität aufzufüllen. Die Stadtverwaltung beabsichtige, das Netz im nächsten Jahr weiter auszubauen.
Valverde dankte Veolia für die Zusammenarbeit und appellierte an die Öffentlichkeit, die Brunnen verantwortungsvoll zu nutzen und zu deren Erhaltung beizutragen. Er erklärte, der Brunnen in der Nähe von Puente Nuevo sei besonders während großer städtischer Veranstaltungen wie der Karwoche und den Prozessionen der Mauren und Christen nützlich, wenn sich Tausende von Menschen in der Gegend versammeln.
Veolia-Manager Andrés Martínez erklärte, dass das Wasser aus den Trinkbrunnen aus dem öffentlichen Trinkwassernetz stamme, gekühlt sei und allen erforderlichen Hygienevorschriften unterliege. Er hob zudem die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile von Leitungswasser hervor und merkte an, dass dadurch der Verbrauch von Plastikflaschen reduziert werde und es eine nachhaltigere und günstigere Alternative zu Flaschenwasser darstelle.
Der Bürgermeister von Orihuela, Pepe Vegara, rief Einwohner und Besucher dazu auf, die neuen Einrichtungen zu nutzen, insbesondere bei extremer Hitze. Er warnte davor, dass die Menschen in der Vega Baja zwar an hohe Temperaturen gewöhnt seien, ausreichende Flüssigkeitszufuhr aber dennoch unerlässlich sei, selbst wenn man keinen Durst verspüre.
Vegara erklärte, das Projekt sei ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und Veolia zur Verbesserung des öffentlichen Wohlbefindens. Er beschrieb die Trinkbrunnen als eine einfache, aber wertvolle Einrichtung, die die Lebensqualität, insbesondere in den Sommermonaten, deutlich steigern könne.












