Mit dem Geld werden die Erhaltung, die Förderung und die öffentliche Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale von Orihuela, dem Bischofspalast und mehreren historischen Kirchen unterstützt.
Mit dem Geld werden die Erhaltung, die Förderung und die öffentliche Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale von Orihuela, dem Bischofspalast und mehreren historischen Kirchen unterstützt.

Der Stadtrat von Orihuela hat Direktzuschüsse in Höhe von 98,000 € für die Diözese Orihuela-Alicante und zwei Kulturstiftungen bewilligt.

Die Diözese erhält im dritten Jahr in Folge 63,000 €, obwohl der Rat im April 2025 einen Antrag auf Erhöhung des Betrags auf 100,000 € verabschiedet hat. Der Vorschlag wurde von Vox eingebracht und mit Unterstützung der PSOE angenommen, während sich die PP der Stimme enthielt.

Ein städtischer Rechnungsprüfer bezweifelte zunächst, ob die außerordentliche Direktvergabe ausreichend begründet worden sei. Der Stadtrat argumentierte später, dass die Diözese eine Sonderstellung einnehme, da sie einen unersetzlichen Teil des historischen Erbes von Orihuela besitze oder verwalte.

Die Gelder dienen der Erhaltung, Förderung und öffentlichen Zugänglichmachung von Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale von Orihuela, dem Bischofspalast und mehreren historischen Kirchen. Sie dürfen nicht für Gottesdienste, Religionsunterricht, seelsorgerische Tätigkeiten oder die interne Kirchenverwaltung verwendet werden.

Die Miguel Hernández Cultural Foundation erhält 15,000 € für die Organisation des diesjährigen Internationalen Poesiepreises der Miguel Hernández-Valencianischen Gemeinschaft.

Weitere 20,000 € gehen an die Stiftung für historisches und künstlerisches Erbe von Orihuela für Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Teodomiro-Jahr. Dazu gehören historische Publikationen, ein Kurzgeschichtenwettbewerb, die Kulturnacht und die Teodomiro-Preise sowie ein Ausstellungskatalog zu Bartolomé Roca.

Da Orihuela mit einem verlängerten Budget arbeitet, mussten die drei Zuschüsse als außerordentliche Direktzuwendungen und nicht als Subventionen in den neu genehmigten Konten für 2026 behandelt werden.